Säugetiere

Histologie der Säugetiere

Die Histologie der Säugetiere entspricht erwartungsgemäß vielen Befunden, zu denen man auch beim "Säugetier Mensch" gelangt. Organe lassen sich in der Regel problemlos gegenüberstellen, und der Aufbau ist oftmals so ähnlich, dass in weiten Bereichen der Lehre histologische Präparate von Säugetieren (Maus, Ratte, Kaninchen, Schwein, Hund, Katze, Rind, etc.) verwendet werden können, um den histologischen Aufbau zu erlernen und zu verstehen. Nichtsdestotrotz sind je nach Spezies kleinere und größere Unterschiede im Aufbau der Organe zu beachten. So weist die Leber des Menschen eine charakteristische Wabenstruktur auf, die bei anderen Säugetieren in dieser Form nicht bekannt ist. Die Niere von Meeressäugern besteht aus sehr vielen kleinen Nieren, die zu einem großen Organ zusammengeschlossen sind. Der Magen-Darm-Trakt von Wiederkäuern unterscheidet sich ebenso signifikant vom Magen-Darm-Trakt des Menschen oder von Allesfressern (z.B. Schweine, Bären) oder von Raubtieren (z.B. Katzen, Hunde, Marder).

Insofern gilt: Die Gewebekunde der Säugetiere ist ein eigenes Forschungs- und Lehrfeld, das insbesondere für die Tiermedizin, sowie für die Pharmaforschung und biologisch-medizinische Forschung von Bedeutung ist. Säugetiere dienen als Modelltiere für den Menschen, folglich werden viele Forschungsfragen, die an menschlichem Gewebe nicht bearbeitet werden können, exemplarisch an Modelltieren untersucht.

Die im Histoatlas enthaltenen Präparate entstammen zum einen eben solchen Modellorganismen (Maus, Ratte, Kaninchen, Rind, Schwein, Katze, etc.), als auch einem breiteren Spektrum von Säugetieren verschiedener Herkunft.

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